„Euregio macht Schule“ 2026/27

Die Euregio entwickelt sich ständig weiter, deswegen gibt es auch beim Wettbewerb „Euregio macht Schule“ im Schuljahr 2026/27 wieder einige interessante Neuerungen.

Die drei Kategorien, die im Schuljahr 2023/24 eingeführt wurden, werden beibehalten:

  • Stufe 1: Grundschule (Südtirol, Trentino)/Volksschule (Tirol)

  • Stufe 2: Mittelschule (Südtirol, Trentino)/Sekundarstufe 1 (Mittelschule/AHS Unterstufe - Tirol)

  • Stufe 3: Erstes Biennium Oberschule (Südtirol, Trentino)/Erste zwei Klassen der Sekundarstufe 2 (Tirol)

In jeder Kategorie wird ein Preisträger pro Landesteil gekürt, allen teilnehmenden Schulen wird zudem für ein Schuljahr der offizielle Titel „Euregio-Schule“ verliehen. Während der Preis für Kategorie 1 und 2 weiterhin in Form von einem Preisgeld vergeben wird, erhalten die Gewinnerklassen der Kategorie 3 die Möglichkeit an einem zweitägigen Treffen mit den Gewinnerklassen aller drei Landeseile teilzunehmen.

Einreichkriterien:

Der Wettbewerb ist offen für Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Kategorie, diese können klassenweise oder klassenübergreifend an einer Schule am Wettbewerb teilnehmen.

Stufe 1: 
Die zehn bisherigen Module werden beibehalten, allerdings müssen nur noch fünf davon von den teilnehmenden Klassen bearbeitet werden. Drei Module werden verpflichtend von der Euregio jährlich vorgegeben:

  1. Was ist die Euregio? 

  2. Geschichte

  3. Sprachen

Aus den verbliebenen sieben Modulen können sich die Klassen noch zwei aussuchen, die sie bearbeiten möchten. Nach erfolgter Anmeldung werden die zu bearbeitenden Plakate per Post zugeschickt und werden dann von den Schülerinnen und Schülern mit den Inhalten der fünf Module, drei Pflicht- und zwei Wahlmodule, befüllt. Das Ergebnis wird als hochauflösende Fotodatei bzw. pdf-Datei über die Webseite hochgeladen und so an die Jury übermittelt. Die Plakate sind von der Klasse aufzubewahren, damit sie bei einer möglichen Prämierung ausgehängt werden können.

Stufe 2:
Die Euregio gibt den Klassen jährlich ein Schwerpunktthema (eines der 10 Module) vor, mit welchem sie sich kreativ auseinandersetzen und beschäftigen müssen. Für das Schuljahr 2026/27 lautet dies Identität. Der kreativen Freiheit sind hier keine Grenzen gesetzt (Poster, Video, Podcast etc.). Art und Umfang des Endprodukts ist ebenfalls nicht vorgegeben, allerdings muss nachweisbar sein, dass sich die gesamte Klasse bzw. Schulklassen mit dem Projekt beschäftigt hat. Das Ergebnis wird über die Website des Wettbewerbs hochgeladen und so an die Jury übermittelt.

Stufe 3:
Die Klassen erarbeiten ein Produkt, welches dem Schultyp entspricht. Das Produkt wird bewusst so breit wie möglich gefasst, damit sich die Schülerinnen und Schüler kreativ mit der Euregio auseinandersetzen – egal ob mit neuen Medien (z. B. Video, Podcast, Vlog, Blog), im Rahmen eines Werkstücks oder in Kunstformaten (bildende Kunst, Theater, Textproduktion etc.). Die Schülerinnen und Schüler können das Produkt bzw. Teile des Produkts in Kleingruppen gestalten, jedoch muss auf jeden Fall nachweisbar sein, dass sich die gesamte Klasse am Projekt beteiligt hat. Der Umfang des Endprodukts ist nicht vorgegeben. Das Ergebnis wird über die Website des Wettbewerbs hochgeladen und so an die Jury übermittelt.